Diese Meldung verschiedener Zeitungen im Juli 2007 rief mich auf den Plan. Auch auf der Website www.haste.de wurde das Thema aufgegriffen und es wurde eine IG Bahnhof Haste in`s Leben gerufen die zusammen mit der Haster Runde den Stein in`s rollen brachte um den Haster Bahnhof zu erhalten. Der Rat der Gemeinde Haste spielte, allen voran der Bürgermeister, dabei leider eine negative Rolle Darüber können Sie auf der oben genannten Website (unter IG Bahnhof Haste) selbst ein Bild machen. Außerdem können Sie hier meine E - Mail vom 01.08. 2007 in der Sache nachlesen. Da dieses Thema sicher einen größeren Umfang annehmen wird und mich als Jahrzehnte langer Eisenbahnfreund und Modellbahner sowie ebenso als ehemaliger Haster Bürger brennend interessiert, habe ich diese Extra Seite eingerichtet um aus meiner Sicht den Verlauf der Angelegenheit zu begleiten. Peter Göbel am 28.09.2007
Kann er bald so aussehen wie auf dem nebenstehenden Entwurf von Sebastian Kahle ? Diese Hoffnung nährt ein gestern erschienener Bericht in den Schaumburger Nachrichten der heute, am 20. 03. 2010 durch einen ausführlichen Bericht über die Unterzeichnung eines Angebotvertrages (was das ist kann wohl nur ein Jurist erklären) ergänzt wurde. Demnach hat ein (immer noch nicht genannter, gemunkelt wird von einem Schaumburger Politiker) Investor bis Ende 2011 Zeit ein Nutzungskonzept zu erstellen. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfte also das Gebäude weiterhin leerstehen und nur Erhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Wie dem auch sei, alles ist besser als eine Meldung wie z. B. "Der Haster Bahnhof wird abgerissen!". Ich wünsche dem Investor jedenfalls ein glückliches Händchen bei der Auswahl potenzieller Mieter/Käufer, dass alle Zuschüsse so sprudeln wie vorgesehen und das die Haster in naher Zukunft wieder ein schmuckes Bahnhofsgebäude haben. Die Berichte der Schaumburger Nachrichten vom 19. und 20. 03. 2010 finden Sie hier !
Am Wochenende des 13. und 14. Februar 2010 fand in Haste eine Ausstellung der "Haster Runde" statt die das Thema "Eisenbahn und Post in Haste" hatte. Da mich das Thema interessierte habe ich der Ausstellung einen Besuch abgestattet. Hier traf ich einen ranghohen Mitarbeiter der LNVG (Niedersächsische Landesnahverkehrsgesellschaft) dem ich u. a. Fragen nach dem Stand der Dinge in Sachen Haster Bahnhof stellen konnte. Nach seiner Auskunft ist wohl in der Tat ein Investor gefunden der den Haster Bahnhof für einen Euro von der DB AG übernimmt und dafür nachweisen muss, dass er in der Lage ist 1,8 Millionen Euro zu investieren. Er rechnete damit, dass der Deal Mitte des Jahres (endlich) endgültig über die Bühne geht. Der Haster Bürgermeister hat sich auf der JHV der Siedlergemeinschaft Haste - Hohnhorst im Februar 2010 wie folgt geäußert (Ausschnitt aus Bericht der Schaumburger Nachrichten vom 10.02.2010): "Für das zweite "Sorgenkind" Bahnhofsgebäude sei mühsam erreicht worden, dass die Bahn das denkmalgeschützte Objekt für einen Euro an Interessenten abgeben würde. Dieser müsste aber seine Leistungsfähigkeit nachweisen. 1,8 Millionen Sanierungskosten stehen im Raum. 2 Jahre Zeit würden dafür gefordert um ein Finanzierungskonzept aufzustellen, sagte Sandmann zum Stand der Verhandlungen." Welche Aussage hier nun den Nagel auf den Kopf trifft sei dahingestellt (was man allerdings von den Äusserungen des Haster Bürgermeisters halten kann zeigt ein Blick in die Vergangenheit dieser Angelegenheit), wenn der Haster Bahnhof in diesem Jahr durch einen Investor übernommen wird, so sind schon 1 Millionen Euro (Im Jahr 2007 war noch von 0,8 Millionen für die Sanierung die Rede) durch Nichtstun in den Sand gesetzt. Wenn die Aussage des Haster Bürgermeisters zutreffen sollte, dass man noch zwei Jahre für ein Finanzierungskonzept braucht (glaubt er eigentlich das der "normale" Bürger mit dem Klammerbeutel gepudert ist ?) so dürfte die Summe von 1,8 Millionen eher Utopie sein da die Substanz des Bahnhofsgebäudes in dieser Zeit sicher nicht besser wird. Die DB AG unterdessen kann sich eins ins Fäustchen lachen, hat sie sich doch so den Auflagen des Denkmalschutzes für einen Euro entzogen. Im übrigen ist, wie die untenstehenden Bilder zeigen, der Zustand des Bahnhofes nach wie vor erschreckend. Zu geöffneten Fenstern (zur Lüftung) kommen jetzt die ersten eingeschlagenen Scheiben hinzu, wie lange wird es noch dauern bis alle kaputt sind ? Aber auch die, von der Gemeinde und der öffentlichen Hand, finanzierte P+R Anlage glänzt inzwischen nicht nur durch die Erweiterung auf der Fläche des ehemaligen Gleises 32 sondern auch durch fehlende Zäune (nur die Pfosten stehen noch) und passt sich so dem Bahnhof an. PG am 16.02.2010
Der Schnee verdeckt etwas die Tristesse.
Hier fehlen schon die Scheiben.
Die oberen Fenster sind zur Belüftung geöffnet.
Kein schöner Anblick.
Die Uhr ist noch sorgfältig durchkreuzt.
Eingeschlagene Scheibe (Oberlicht).
Statt Gleis 32 (dort wo der Fußgänger daher läuft) eine erweiterte P+R Anlage.
Die P+R Anlage passt sich dem Bahnhof an, es stehen nur noch Zaunfragmente !
Nach den neuesten Nachrichten um die Bemühungen zum Erhalt des Bahnhofes Haste (www.haste.de/bahnhof.html) muss man zu diesem Schluss kommen. Anscheinend hat die Mauer- und Hinhaltetaktik der Beteiligten von DB AG und Kommune jetzt ein erstes Ziel erreicht ! Auch meine Bemühungen weitere Informationen zu erhalten kommen über Spekulationen nicht hinaus. Da ich meine Berichterstattung über den Bahnhof Haste nicht auf Spekulationen aufbauen möchte werde ich diese zurückfahren und verweise auf den o.a. Link ! Sollte es eine gravierende Änderung im Geschehen um den Bahnhof Haste geben, werde ich dieses natürlich hier berichten. Ich hoffe, dass Sie hierfür Verständnis haben, ich bin in Hamm einfach zu weit weg vom Ball. Möge das Schicksal dem Haster Bahnhof hold sein und er irgendwann in der Zukunft wieder ein würdiges Tor der Haster in die große weite Welt darstellen, so wie seine Erbauer sich das erhofft und verwirklicht haben ! PG am 18.05.2009
Am 07. 12. 2008 habe ich wieder einmal den Haster Bhf besucht und einige Bilder gemacht die Sie hier als pdf Datei sehen können !
Den neuesten Artikel der Schaumburger Nachrichten vom 17.11.2008 "Den Bahnhof gibt es für einen Euro: Aber wer bezahlt die Sanierung?" mit Kommentar finden Sie hier (bitte anklicken) !
So schön wie auf dieser Zeichnung, die mir von Sebastian Kahle von der IG Bahnhof Haste zur Verfügung gestellt wurde, könnte der Bahnhof einmal wieder aussehen. Ich hätte Ihnen gern auch die weiteren Ansichten und Zeichnungen der Planungsentwürfe von Sebastian Kahle auf der Seite "Neues Leben im Bf Haste!" gezeigt. Leider sind meine 3 E-Mails, die ich seit Anfang Juli an Sebastian Kahle gerichtet habe und in denen ich um Genehmigung der Veröffentlichung gebeten habe, bis heute unbeantwortet geblieben obwohl mich dieser mit E-Mail vom 04. Juni 2008 mit folgendem auszugsweisen Text um Unterstützung gebeten hat: " Ich würde mich freuen, wenn Sie vielleicht die Suche nach Interessenten unterstützen könnten. Von der "IGB Haste" werden wir uns um ein Plakat vor Ort kümmern, in das wir jedoch auch nicht alle Hoffnung stecken sollten, da unser Budget sehr begrenzt ist. Die Zeichnungen auf www.haste.de/IGB sind speziell für die Veröffentlichung, da in den anderen Plänen auch die Vorstellungen des Investors berücksichtigt worden sind, dieser jedoch in der noch unsicheren Situation nicht in Erscheinung treten möchte. Geplant ist derzeit ein Gewerbe- und Dienstleistungszentrum, in dem Flächen zum Kauf- und zur Miete angeboten werden könnten. Nur ein kleiner Teil würde vom Investor selber genutzt werden.
Mit freundlichen Grüßen Sebastian Kahle "Nachdem ich heute mit einem Haster "Insider" telefoniert habe fühle ich mich in meiner Vermutung bestätigt, daß hier von maßgeblicher Stelle anscheinend ein Maulkorb verhängt wurde (auch die Seite der IG Bahnhof Haste mit keinen! Neuigkeiten aus der letzten Sitzung am 22. August 2008 legt diesenVerdacht nahe). Daher habe ich die bisher auf der neuen Seite "Neues Leben im Bahnhof Haste !" vorhandenen weiteren Zeichnungen von Sebastian Kahle gelöscht und die Seite erst einmal stillgelegt bis sich an der offensichtlich undurchsichtigen Situation etwas ändert und sich wirklich etwas im Haster Bahnhof bewegt ! PG 29.08.2008
...abends und streut den kleinen Kindern Sand in die Augen damit sie einschlafen ! So wurde uns früher von unseren Eltern das zu Bett gehen schmackhaft gemacht. Bei den Haster Bürgern übernimmt das anscheinend der amtierende gleichnamige Bürgermeister. Wie sonst ist der auf der Versammlung des SPD Ortsvereins Haste und im Schaumburger Wochenblatt vom 16.07.08 veröffentlichte Satz zu verstehen: "Über die Erhaltung des Bahnhofs gibt es im Augenblick keinen neuen Sachstand. Bekannt ist, dass die Sanierungskosten sich drastisch erhöhen. Haste wartet weiterhin auf einen Investor." ! Ganz am Rande wird hier der Sachstand zum Bahnhof Haste erwähnt und mitgeteilt, dass es, trotz gegenteiliger Aussagen und dem "verdonnern" der IG Bahnhof Haste zum Schweigen in der Sache wegen einem angeblich vorhandenen Investor, anscheinend gar keinen Investor gibt ! Hier wird vom Haster Bürgermeister, der sich ja schon einmal für den Abriss des Bahnhofes ausgesprochen hat, den Haster Bürgern also seit Monaten gezielt Sand in die Augen gestreut. Anscheinend ist die Gemeinde Haste garnicht bereit den Haster Bahnhof zu retten. Die Erweiterung der P+R Anlage dagegen wird mit großem Elan durchgezogen ! Wann wachen die Haster Bürger endlich auf ? Hoffentlich bevor als Fazit für die Befürworter des Haster Bahnhofes nur noch übrig bleibt: Auf wiederseh`n und schlaft recht schön ! PG 19.07.08
Von Sebastian Kahle von der IG Bahnhof Haste habe ich die folgende Dokumetation des Verfalls des Haster Bahnhofes erhalten die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Peter Göbel am 12.06.2008
Der Verfall des denkmalgeschützten „Haster Empfangsgebäudes“ von ca. 1848, dem einzigen Empfangsgebäudes der damaligen Grafschaft Schaumburg, einer Provinz des damaligen Kurfürstentums Hessen.
04./05. 1996 Es wird eine Rahmenvereinbarung zwischen Bundeseisenbahnvermögen und Deutsche Bahn AG abgeschlossen. Die Entbehrlichkeit des Gebäudes wird festgestellt und das Gebäude an das Bundeseisenbahnvermögen übertragen.
Kurz darauf Das Objekt geht in die Obhut einer Verwertungsgesellschaft in Frankfurt am Main über.
1997 Den letzten Mietern wird gekündigt. Nur noch das S-Bahn-Baubüro bleibt im Erdgeschoss (Von der DB angemietete Flächen im mittleren und rechten Gebäudeteil, vom Vorplatz aus gesehen). Das Bahnhofsgebäude wird dem Tierarzt (letzter Mieter) für eine geringe Summe angeboten, doch dieser hat in der Zwischenzeit mit dem Neubau seiner heutigen Praxis angefangen.
Der Hausbahnsteig wird erhöht und das Pflaster bis direkt an die Gebäudewand herangeführt. -Dadurch kam es zur Durchfeuchtung des Sockelbereichs und zur Versalzung des Mauerwerks durch Streusalz.- Als Vandalismusschutz werden Gitter vor den Fenstern angebracht, ohne die Untere Denkmalschutzbehörde darüber zu informieren.
1998 / 1999 Es gibt Verkaufsverhandlungen mit Haster Interessenten. Diese lassen das Grundstück auf ihre Kosten einmessen, klären die Finanzierung mit ihrer Bank ab und führen Gespräche mit dem Bauamt. Ein Hamburger Investor bietet jedoch kurz vor Abschluss der Verhandlungen mehr Geld und bekommt den Zuschlag.
Bis 03.2003 Als letztes wird in den S-Bahn-Baubüro-Räumen der Umbau der Fahrleitungen im Bahnhof Haste koordiniert. Im Zuge der Baumaßnahme wird eine Speiseleitung montiert und führt dabei über die Grundstücks- und Gebäudeecke.
Die Quertragwerke werden durch Masten ersetzt, die maximal zwei Fahrdrähte tragen. Viele Masten werden dabei ergänzt oder ersetzen bestehende Masten. Der Mast links neben dem Gebäude und der Mast rechts neben dem Gebäude werden ersetzt, der am Gebäude befindliche Mast bleibt bestehen und bekommt eine Tragkonstruktion für die Speiseleitung.
Das Baubüro verlässt kurzfristig das Gebäude. Blumen, Speisereste etc. werden stehen und liegen gelassen.
2003 Es wurde festgestellt, dass der Käufer des Gebäudes insolvent ist, der Kauf wird rückabgewickelt und das Gebäude fällt zurück an das Bundeseisenbahnvermögen. Die Verwaltung obliegt weitgehend der Allianz Immobilien GmbH, Düsseldorf. Das Objektmanagement befindet sich in den Händen der "DB Services Technische Dienste" Geschäftsbereich Objektmanagement, Joachimstraße 8, 30159 Hannover.
19.02.2004
Bei einem S-Bahn Unfall wird der Mast rechts neben dem Gebäude beschädigt und daraufhin ersetzt.
2005
Die Bauingenieure André Malkowski und Matthias Veerkamp schreiben ihre Diplomarbeit über die Schäden am Empfangsgebäude. Die Ergebnisse zeigen Handlungsbedarf vor allem an der Dachabdichtung. Der finanzielle Rahmen bleibt überschaubar, die Grundsubstanz des Gebäudes ist in Ordnung.
Herr Paulick vom Bundeseisenbahnvermögen schreibt der „Haster Runde“ am 27.09.05: "... Allerdings hat sich mittlerweile ein neuer Tatbestand ergeben: Die DB AG hat vor kurzem den Antrag gestellt, das Objekt aus betriebsnotwendigen Gründen -es befinden sich unmittelbar am, im und über dem Gebäude betriebsnotwendige Anlagen der Bahn- auf die DB AG zurückzuübertragen.
Das entsprechende Prozedere hierfür ist eingeleitet.
Wir gehen davon aus, dass -Zustimmung unserer Hauptverwaltung und der Zentrale der „DB Services Immobilien GmbH, Frankfurt / Main“ vorausgesetzt- die DB AG im Laufe des 1. Quartals 2006 das Objekt zurückerhalten wird.
In welcher Art und Weise die DB AG das Gebäude nutzen wird, entzieht sich derzeit unserer Kenntnis. Unabhängig davon, ob sie es für eigene Zwecke nutzen oder vermieten wird, kann unterstellt werden, dass das Gebäude zuvor sowohl innen als auch außen wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt werden wird." ... "Insofern hoffen wir, dass das Objekt nach der endgültigen Übernahme durch die DB AG bald wieder in einem ordentlichen und gepflegten Zustand präsentiert werden kann.“
(Direkt am Gebäude befindet sich ein Fahrleitungsmast und über dem Gebäude die 2003 installierte Speiseleitung, betriebsnotwendige Anlagen im Gebäude sind den Hastern nicht bekannt.)
01.01.2006
Das Gebäude gehört nun wieder der Deutschen Bahn AG. Die Zuständigkeit bei der DB wechselt immer wieder. 28.07.2006 Es erfolgt eine Wiederholung der Mitteilung über die Führung im Verzeichnis der Kulturdenkmale durch das NLD. Gerichtet wird dieses Schreiben an die DB Services Immobilien GmbH, NL Hamburg, z.Hd. Dipl.-Ing. Elke Rydzynski (Ist auch heute noch zuständig), Lindemannallee 3, 30173 Hannover.
20.10.2006
Die „Haster Rund“, die sich schon seit längerem für den Erhalt des Gebäudes einsetzt, schreibt eine Petition an den Niedersächsischen Landtag. In einem Antwortschreiben wird den Thesen der „Haster Runde“ zugestimmt, doch das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege hat dem Landtag mitgeteilt, dass sie keine akute Gefahr für das Bauwerk sehen.
Herbst 2006
Dipl.-Ing. Sebastian Kahle beschäftigt sich in seiner Diplomarbeit (Architektur) mit Nachnutzungsmöglichkeiten des Empfangsgebäudes.
16.07.2007
In einer öffentlichen Ratssitzung der Gemeinde Haste wird von Bürgermeister Sandmann verkündet, dass sich die Gemeinde einem Abrissantrag der Deutschen Bahn AG nicht entgegenstellen wird.
2007
Empörte Ratsmitglieder und weitere Bürger schließen sich zusammen und gründen am 12.08.2007 die „Interessengemeinschaft Bahnhof Haste“. Sie führen eine Informationsveranstaltung und eine Unterschriftenaktion durch und setzen sich mit Vertretern aus Politik, Denkmalpflege, Niedersächsischem Heimatbund und weiteren in Verbindung.
Vertreter des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege machen sich endlich ein Bild vor Ort. Die Schäden in den Zwischenflügeln des Gebäudes sind inzwischen gravierend. In der Zwischenzeit ist es zu massivem Schwammbefall gekommen, der sich durch das Gewölbe bis in den Keller verbreitet hat. Anordnungen werden getroffen. Die DB entrümpelt das Gebäude und legt in den betroffenen Bereichen die Holzkonstruktionen von Dach und Decke frei, um unkontrolliertes Herabstürzen von Material zu verhindern und eine Untersuchung des Tragwerks zu ermöglichen.
März 2008
Endlich wird das Dach provisorisch abgedichtet und Lüftungshauben in die Dachflächen eingebaut, um dem Gebäude eine Austrocknung zu ermöglichen.
Sebastian Kahle
04.06.2008
Neues vom Bahnhof Haste, die DB AG hat sich weiter gerührt und im März noch folgende Arbeiten ausgeführt: Entsorgung von Sperrmüll, Entfernung von abgängigen Bauteilen (Gefahrenreduzierung), Freilegung der Holzkonstruktionen in den Zwischenbauten, Begutachtung der Dachkonstruktionen, Einbau von Dachlüftern und Aufbringung einer provisorischen Abdichtung auf den Zwischenbauten, Freimachen von verschlossenen oder zugemauerten Türöffnungen im Gebäude, um eine ausreichende Luftzirkulation für die Austrocknung zu erzielen. Wie man sieht, ist nun wohl doch Bewegung in die Angelegenheit "Bahnhof Haste" gekommen. Ich hoffe, dass es jetzt zügig weitergeht und vor allem ein guter Investor gefunden wird der wieder Leben in das Bahnhofsgebäude bringt - zum Wohl der Benutzer und vor allem auch der Gemeinde Haste ! Peter Göbel am 16.04.2008
Im März 2008 war ich wieder einmal in Haste und habe mich von Heinrich Holstein (Haster Runde) über Neuigkeiten in Sachen des Bahnhofes informieren lassen. Anscheinend kommt jetzt Bewegung in die Sache, der Bhf wurde inzwischen entrümpelt (das kann ich durch eigene Besichtigung vor Ort bestätigen), auch die Sanierung der Dacheindeckung sollte schon in Angriff genommen sein, hier ist aber noch kein Beginn zu verzeichnen. Die IG Bahnhof Haste bemüht sich um zukünftige potenzielle Nutzer und findet hier hoffentlich einen guten Mix von zukünftigen Dienstleistern. Auch ein paar neue Bilder habe ich mitgebracht die Sie hier anschließend sehen. Ich bleibe am Ball ! Peter Göbel am 18.03.2008
...zum Artikel der Schaumburger Nachrichten vom 27.09.2007.
Das der Rat der Gemeinde Haste jetzt einlenkt und sich zum Erhalt des Haster Bahnhofes erklärt ist lobenswert. Bedauerlich ist , dass der Bürgermeister Sandmann bisher nicht in der Lage war, seine Zustimmung zum Abriss zu revidieren. Auch habe ich Informationen, dass durchaus nicht alle Ratsmitglieder den Erhalt des Bahnhofes auf ihre Fahnen geschrieben haben ! Auch die Haster Bürger waren doch, vorsichtig formuliert, etwas zurückhaltend mit ihrer Unterstützung. Sei`s drum, der Stein den die Haster Runde und die IG Bahnhof Haste in`s rollen gebracht hat nimmt seinen Lauf. Das die DB AG den Bahnhof nicht verkaufen kann, halte ich schlichtweg für falsch, wurde doch in der Vergangenheit der Bahnhof schon vor Jahrzehnten der Gemeinde zum Kauf angeboten ! Sicher ist es nicht leicht ein Nutzungskonzept bzw. einen Investor zu finden. Das und wie so etwas geht beweist der gerade eben zum Bahnhof des Jahres 2007 gewählte Bürgerbahnhof Landsberg, siehe hierzu www.bahnhof-landsberg.de, der mit einem privaten Investor wiederbelebt wurde und heute ein Schmuckstück ist. Der IG Bahnhof Haste wünsche ich jedenfalls an dieser Stelle einen langen Atem, der Weg wird sicher ein steiniger, aber mit Unterstützung durch die Haster Runde müsste doch ein gutes Ergebnis für den Haster Bahnhof und den Ort Haste hinzukriegen sein ! Peter Göbel am 28.09.2007